Barako Liberica - Omniroast
Barako Liberica - Omniroast
SÜßE DUNKLE SCHOKOLADE. JACKFRUCHT.
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Varietät: Liberica
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Anbauhöhe: 450–600 m ü. M.
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Aufbereitung: Natural (Trockene Aufbereitung)
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Geschmacksnoten: Dunkle Kakaoschokolade, mit Noten von Jackfrucht und einer feinen Süße
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Röstgrad: Omniroast – vielseitig einsetzbar für Espresso und Filter
Cavite ist das historische Tor zur „Kaffeehauptstadt der Philippinen“. In den hügeligen Hochlagen von Amadeo, Silang und Indang liegen diese Farmen auf einer bescheidenen Höhe von 300 bis 600 Metern. Während ein Großteil des Spezialitätenkaffees weltweit auf hochgelegenen Berggipfeln wächst, ist Cavite die angestammte Heimat des Riesen: Coffea Liberica, lokal bekannt als Kapeng Barako.
Die Kaffeebauern von Cavite sind die Hüter eines seltenen Erbes. Liberica-Bäume sind wahre Riesen, die bis zu 20 Meter hoch werden – so hoch, dass die Bauern lange Leitern benutzen müssen, um die Früchte zu erreichen. Im Gegensatz zur empfindlichen Arabica-Pflanze sind diese Bäume unglaublich widerstandsfähig; ihre tiefen Wurzelsysteme gedeihen in der Hitze und im vulkanischen Boden des Tieflandes. Für die Menschen hier steht „Barako“ (was auf Tagalog „Wildschwein“ oder „Hengst“ bedeutet) für die Stärke und Maskulinität der Region.
Die Aufbereitung in Cavite hebt den von Natur aus kühnen Charakter der Bohne hervor. Die massiven Kirschen haben einen hohen Zuckergehalt. Wenn sie als „Natural“ (trocken) aufbereitet werden, entwickeln sie ein unverwechselbares Aroma von reifer Jackfrucht und süßen floralen Noten. Am Gaumen ist Cavite Liberica berühmt für seinen schweren, sirupartigen Körper und einen einzigartigen „rauchigen“ Abgang, dem die Bitterkeit minderwertiger Bohnen fehlt. Es ist eine kühne, unkonventionelle Tasse, die die Normen des Spezialitätenkaffees herausfordert.
Heute erlebt die Kaffeekultur in Cavite eine Wiederbelebung. Lange Zeit war die Region gleichbedeutend mit dem „Pahimis“ (Dankfest)-Festival; heute gehen die Bauern über traditionelle dunkle Röstungen hinaus, um die fruchtigere, komplexere Seite der Liberica-Bohne zu präsentieren. Durch die Bewahrung dieser alten Bäume schützen die Kleinbauern von Cavite nicht nur ihre Geschichte – sie bieten der Welt eine klimaresiliente Alternative, die ein stolzes Symbol philippinischer Identität bleibt.
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Varietät: Liberica
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Anbauhöhe: 450–600 m ü. M.
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Aufbereitung: Natural (Trockene Aufbereitung)
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Geschmacksnoten: Dunkle Kakaoschokolade, mit Noten von Jackfrucht und einer feinen Süße
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Röstgrad: Omniroast – vielseitig einsetzbar für Espresso und Filter
Cavite ist das historische Tor zur „Kaffeehauptstadt der Philippinen“. In den hügeligen Hochlagen von Amadeo, Silang und Indang liegen diese Farmen auf einer bescheidenen Höhe von 300 bis 600 Metern. Während ein Großteil des Spezialitätenkaffees weltweit auf hochgelegenen Berggipfeln wächst, ist Cavite die angestammte Heimat des Riesen: Coffea Liberica, lokal bekannt als Kapeng Barako.
Die Kaffeebauern von Cavite sind die Hüter eines seltenen Erbes. Liberica-Bäume sind wahre Riesen, die bis zu 20 Meter hoch werden – so hoch, dass die Bauern lange Leitern benutzen müssen, um die Früchte zu erreichen. Im Gegensatz zur empfindlichen Arabica-Pflanze sind diese Bäume unglaublich widerstandsfähig; ihre tiefen Wurzelsysteme gedeihen in der Hitze und im vulkanischen Boden des Tieflandes. Für die Menschen hier steht „Barako“ (was auf Tagalog „Wildschwein“ oder „Hengst“ bedeutet) für die Stärke und Maskulinität der Region.
Die Aufbereitung in Cavite hebt den von Natur aus kühnen Charakter der Bohne hervor. Die massiven Kirschen haben einen hohen Zuckergehalt. Wenn sie als „Natural“ (trocken) aufbereitet werden, entwickeln sie ein unverwechselbares Aroma von reifer Jackfrucht und süßen floralen Noten. Am Gaumen ist Cavite Liberica berühmt für seinen schweren, sirupartigen Körper und einen einzigartigen „rauchigen“ Abgang, dem die Bitterkeit minderwertiger Bohnen fehlt. Es ist eine kühne, unkonventionelle Tasse, die die Normen des Spezialitätenkaffees herausfordert.
Heute erlebt die Kaffeekultur in Cavite eine Wiederbelebung. Lange Zeit war die Region gleichbedeutend mit dem „Pahimis“ (Dankfest)-Festival; heute gehen die Bauern über traditionelle dunkle Röstungen hinaus, um die fruchtigere, komplexere Seite der Liberica-Bohne zu präsentieren. Durch die Bewahrung dieser alten Bäume schützen die Kleinbauern von Cavite nicht nur ihre Geschichte – sie bieten der Welt eine klimaresiliente Alternative, die ein stolzes Symbol philippinischer Identität bleibt.
Das historische Herz der Philippinen
Während seine vulkanischen Böden einige der kräftigsten Kaffeesorten der Welt hervorbringen, trägt Cavite einen weitaus bedeutenderen Titel: die historische Hauptstadt der Philippinen. Diese Provinz, südlich von Manila gelegen, diente als Hauptschauplatz der philippinischen Revolution von 1896 gegen die spanische Kolonialherrschaft. Ein Spaziergang durch Cavite gleicht einer Reise durch den Entwurf der philippinischen Unabhängigkeit.
1. Die Geburt der ersten Republik
Am 12. Juni 1898 ereignete sich in der Stadt Kawit der folgenreichste Moment der philippinischen Geschichte. Vom Fenster seines Stammsitzes aus verkündete General Emilio Aguinaldo die philippinische Unabhängigkeit. Hier wurde die philippinische Nationalflagge zum ersten Mal entfaltet und die Nationalhymne zum ersten Mal gespielt, was die Geburt der ersten Republik in Asien markierte.
2. Die Wiege der Helden
Die Identität von Cavite ist geprägt von den Fraktionen „Magdalo“ und „Magdiwang“ des Katipunan, der geheimen revolutionären Gesellschaft. Die Provinz ist der Geburtsort zahlreicher nationaler Persönlichkeiten, von Aguinaldo bis hin zu den „Dreizehn Märtyrern von Cavite“ (Trece Martires), die wegen ihrer Rolle im Aufstand hingerichtet wurden. Jede Stadt in Cavite trägt den Namen oder die Erinnerung an einen Revolutionär, der für den Boden kämpfte, auf dem heute der berühmte Barako-Kaffee wächst.
3. Der Galeonenhandel und das spanische Erbe
Jahrhunderte vor der Revolution war Cavite City (insbesondere das Gebiet Sangley Point) der Haupthafen für den berühmten Manila-Acapulco-Galeonenhandel. Fast 250 Jahre lang war die Region ein Schmelztiegel mexikanischer, spanischer und asiatischer Kulturen. Dieses Erbe ist noch heute in den Ruinen kolonialer Festungsanlagen und in der Sprache Chavacano sichtbar – einem einzigartigen, auf Spanisch basierenden Kreolisch, das noch heute von Einheimischen gesprochen wird.
Das historische Herz der Philippinen
Während seine vulkanischen Böden einige der kräftigsten Kaffeesorten der Welt hervorbringen, trägt Cavite einen weitaus bedeutenderen Titel: die historische Hauptstadt der Philippinen. Diese Provinz, südlich von Manila gelegen, diente als Hauptschauplatz der philippinischen Revolution von 1896 gegen die spanische Kolonialherrschaft. Ein Spaziergang durch Cavite gleicht einer Reise durch den Entwurf der philippinischen Unabhängigkeit.
1. Die Geburt der ersten Republik
Am 12. Juni 1898 ereignete sich in der Stadt Kawit der folgenreichste Moment der philippinischen Geschichte. Vom Fenster seines Stammsitzes aus verkündete General Emilio Aguinaldo die philippinische Unabhängigkeit. Hier wurde die philippinische Nationalflagge zum ersten Mal entfaltet und die Nationalhymne zum ersten Mal gespielt, was die Geburt der ersten Republik in Asien markierte.
2. Die Wiege der Helden
Die Identität von Cavite ist geprägt von den Fraktionen „Magdalo“ und „Magdiwang“ des Katipunan, der geheimen revolutionären Gesellschaft. Die Provinz ist der Geburtsort zahlreicher nationaler Persönlichkeiten, von Aguinaldo bis hin zu den „Dreizehn Märtyrern von Cavite“ (Trece Martires), die wegen ihrer Rolle im Aufstand hingerichtet wurden. Jede Stadt in Cavite trägt den Namen oder die Erinnerung an einen Revolutionär, der für den Boden kämpfte, auf dem heute der berühmte Barako-Kaffee wächst.
3. Der Galeonenhandel und das spanische Erbe
Jahrhunderte vor der Revolution war Cavite City (insbesondere das Gebiet Sangley Point) der Haupthafen für den berühmten Manila-Acapulco-Galeonenhandel. Fast 250 Jahre lang war die Region ein Schmelztiegel mexikanischer, spanischer und asiatischer Kulturen. Dieses Erbe ist noch heute in den Ruinen kolonialer Festungsanlagen und in der Sprache Chavacano sichtbar – einem einzigartigen, auf Spanisch basierenden Kreolisch, das noch heute von Einheimischen gesprochen wird.
Leute, das hier ist meine ehrlichste Rezension. Wer mich kennt, weiß, dass ich meinen Kaffee liebe, aber ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass alles irgendwie gleich schmeckt – entweder super sauer oder einfach nur röstig. Aber dann bin ich über Barako Liberica gestolpert. Ich sag’s euch: Das Zeug ist in Deutschland echt schwer zu finden, aber die Suche lohnt sich absolut.
Dieser Kaffee ist sehr Schokoladig, hat fast keine Säure. Richtig süß. Er ist schwer, fast schon cremig und einfach mal was ganz anderes als das, was man hier beim Röster um die Ecke bekommt.
Kleiner Tipp: Ich hab ihn in der Bialetti (Mokkakanne) gemacht – das holt diese schokoladige Note so richtig krass raus.
It tastes decent with manual drip but in no way it is kapeng barako. I don’t mind paying the steep price but it is a false advertisement. Very disappointed.
Hi Joseph, thank you for your feedback. I’m truly sorry to hear that your order didn’t meet your expectations.
I want to personally assure you that our coffee is 100% authentic Barako (Liberica), sourced directly from our partners in the Philippines. We take the heritage of this bean very seriously. Our goal is to honour the tradition of Barako while evolving its profile to suit a wider audience of coffee lovers in Europe. While traditional Barako is known for its intense, heavy-bodied punch, we roast our beans to highlight the unique floral and fruity notes of the Liberica species. This creates a balance between that classic Philippine 'kick' and the nuanced complexity expected in the European coffee scene.
We clearly missed the mark for your taste this time, and for that, I sincerely apologise. I truly hope that you could continue supporting Philippine coffee and find the origin that best suits your preferences.
If there is any way I can support you, please do not hesitate to reach out via email.
Patricia
Founder and Managing Director
Barako - 100% Premium Philippine Liberica
My order in 2024 was roasted really well, tastes as good as what I would get back home. However the new batch roasted on 17.09.2025 had a very grassy taste, very different from what I know barako tastes like and very different from my previous order. I wonder if this is because it is underdeveloped or if the beans used are differently sourced?
Hi Kimberly, thank you so much for your feedback and I'm sorry your experience didn't match your expectations. We'll look into it. This Liberica is from our latest harvest from a partner farm an was roasted the same level, so it should definitely not be too far out in terms of notes. Thank you for letting us know and for your support ♥️
Tolles Bohnenbild, Röstung auf den Punkt. Werde jetzt Stammkunde :)